Corona und Arbeitsalltag: Hygienemaßnahmen für Büroräume

Corona und Arbeitsalltag: Hygienemaßnahmen für Büroräume

Büroräume stellen besondere Anforderungen an die Hygiene- und Abstandsregeln im Sinne der Infektions-Eindämmung. Häufig arbeiten mehrere Mitarbeiter in einem Büroraum. Daher sind besondere Vorkehrungen zu treffen, damit der Geschäftsbetrieb weiterhin möglich ist. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Aufklärung der Mitarbeiter, die Einhaltung von Abstandsregeln sowie Hygiene und Desinfektion.

Corona Maske am Arbeitsplatz Arbeitsschutz für Mitarbeiter*innen

Hygiene- und Abstandsregeln in Unternehmen

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber grundsätzlich zur Gewährleistung eines sicheren Arbeitsplatzes. Grundlage hierfür ist ArbSchG § 3. Zum sicheren Arbeitsplatz gehören auch Eindämmungs-Maßnahmen bei der Covid-19-Pandemie. Für Büroräume sind grundsätzlich die gleichen Richtlinien zum Infektionsschutz einzuhalten wie auch an anderen Arbeitsplätzen auch. Eine besondere Herausforderung besteht, da sich in Büroräumen häufig mehrere Personen auf begrenztem Raum aufhalten.

Präventionsprogramme zum Ausdrucken

Für den allgemeinen Arbeitsschutz in der Covid-19-Pandemie stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen eigenen Arbeitsschutz-Standard zum Download bereit.

Checklisten für Hygiene-Konzepte an Arbeitsplätzen verschaffen einen Überblick über konkrete Infektionsschutz-Maßnahmen. KAISER+KRAFT bieten hier einen guten Überblick.
Ebenso finden Arbeitgeber dort eine behördliche Checkliste über Zuständigkeiten in verschiedenen Arbeitsbereichen nach dem Infektionsschutzgesetz.
Mit Dokumentationen über Mitarbeiterschulungen behalten Arbeitgeber einen Überblick über entsprechende Aufklärung zum Infektionsschutz.

Besondere Vorkehrungen in Büroräumen

Die wesentlichen Aspekte der Aufklärung über Infektionsrisiken, Hygiene und Abstand gelten auch und insbesondere in Büroräumen. Mitarbeiter müssen über die Ansteckungsgefahr sowie notwendige Hygienemaßnahmen Bescheid wissen. Dazu gehören beispielsweise das regelmäßige Händewaschen sowie die Desinfektion benutzter Geräte.

Grundsätzlich sind größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Daher sollte an Mitarbeiter die Empfehlung ausgesprochen werden, auf öffentliche Transportmittel nach Möglichkeit zu verzichten.

Am Arbeitsplatz sollte ein Mindestabstand der Mitarbeiter von 1,5 Metern gewährleistet werden. Dies gilt auch und insbesondere für kleinere Räumlichkeiten. Nicht nur Büros, sondern auch Konferenzräume oder Toiletten sollten mit entsprechenden Abstandsregeln gekennzeichnet werden. Im Idealfall werden einzelne Arbeitsplätze durch Trennwände voneinander abgegrenzt.

Vorteilhaft ist es, wenn Mitarbeiter grundsätzlich einen Mund-Nase-Schutz tragen. Dies ist insbesondere in Räumen von Relevanz, in denen der erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Empfehlenswert ist es auch, Mitarbeiter in feste Teams einzuteilen. Auf diese Weise lässt sich der Kontakt unter den Angestellten minimieren. Im Rahmen von Meetings sollte die Anzahl der Teilnehmer auf das Minimum reduziert bleiben.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) sollte grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dazu gehören Masken sowie Hygiene-Artikel wie Seifen und Desinfektionsmittel.

Bei Begrüßungen sollten die Mitarbeiter nach Möglichkeit auf Körperkontakt verzichten. Insbesondere auf Händeschütteln oder Umarmungen ist zu verzichten.

Das regelmäßige Lüften der Räumlichkeiten ist von besonderer Bedeutung. Mindestens fünf bis zehn Minuten lang sollten die Büroräume etwa vier Mal pro Tag gelüftet werden.

Die Arbeitsplätze sowie Arbeitsmittel sollten mehrmals täglich gesäubert und desinfiziert werden. Dies gilt insbesondere für Geräte, die von mehreren Mitarbeitern genutzt werden, beispielsweise Drucker oder Kopierer.

Infektionsschutz-Maßnahmen in Pausenräumen

Größere Versammlungen von Mitarbeitern sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Gerade in Pausenräumen halten sich Mitglieder oft auf engem Raum und für längere Zeit auf. Daher sollte in erster Linie die zulässige Personenzahl festgelegt und deutlich kommuniziert werden. Die Maximalanzahl ist so zu wählen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen möglich ist.

Verhaltensregeln sollten deutlich und wiederholt kommuniziert werden. Es empfiehlt sich, Infotafeln mit den Hygiene- und Infektionsschutz-Richtlinien zu platzieren und zur Einhaltung der Abstandsregeln Markierungen anzubringen.

Ebenso ist in Pausenräumen auf die Desinfektion genutzter Geräte (etwa Kaffeemaschinen) und auf regelmäßiges Lüften zu achten.

Optimierte Buchhaltung für dein Start-Up

Optimierte Buchhaltung für dein Start-Up

Tipps und Ratgeber zum Thema Start-Up-Gründung gibt es im Internet wie Sand am Meer.
Von der Idee, über den strukturellen Aufbau bis hin zur Finanzierung gibt es eine Vielzahl an
Variationen und Abläufen. An wichtiger und vor allem langfristiger Stelle steht natürlich die
Verwaltung aller finanziellen Einnahmen und Ausgaben, die sich im weiteren Verlauf des
Start-Ups ergeben. Die Rede ist selbstverständlich von der Buchhaltung. Wie für jedes
Unternehmen ist es gerade für ein Start-Up von besonderer Bedeutung, alle kostenbezogene
Vorgänge überblicken zu können, was die anfänglichen Ausgaben niedrig und Einnahmen so
hoch wie möglich hält. Auch in Bezug auf steuerliche Hintergründe ist eine korrekte
Buchhaltung von enormem Wert.
Damit die die Arbeit für den Buchhalter im neu gegründeten Start-Up-Unternehmen von
Anfang an so übersichtlich und so einfach wie möglich ist, bietet sich die Arbeit mit einer
speziellen Buchhaltungssoftware an, die durch die bausteinartige Zusammenstellung
besonders für mittelständische Unternehmen entwickelt wurde. Die Software vermeidet
langes Suchen und bietet eine transparente Übersichtlichkeit in allen buchhalterischen
Teilbereichen.

Buchhaltung für Startups

Buchhaltung für Startups

Abteilungsübergreifende Funktionen

Mit dem Hauptbuch entsteht ein lückenloser und vor allem digitaler Aktenschrank. Zudem
ist innerhalb des Hauptbuchs eine Angleichung von unterschiedlichen Kostenobjekten, wie
Kostenstellen und Kostenträgern möglich. Die Erfassung von Finanzperioden geschieht mit
der Software je nach benutzerdefiniertem Bedarf monatlich, quartalsweise oder jährlich.
Weiterhin ist bei einem internationalen Unternehmen, was ein Start-Up natürlich nicht
ausschließt, eine Buchhaltung mit unterschiedlichen Währungen unumgänglich. Die
Buchhaltungssoftware stellt eine einfache und zuverlässige Handhabe mit einem
internationalen Währungsmanagement in allen Subbereichen der Buchhaltung sicher. Um
die Arbeit mit wiederkehrenden Buchungen zu beschleunigen und zu erleichtern, enthält
das Programm hilfreiche Vorlagen für eine genaue Bearbeitung in sämtlichen
Buchhaltungsabteilungen.
Mit Hilfe der DATEV-Schnittstelle ist es möglich, alle wesentlichen Budgetierungen zum
richtigen Zeitpunkt an den Steuerberater oder das Finanzamt automatisch weiter zu geben.
Zudem ist die Software mit einer integrierten Audit-Funktion versehen, die auch für alle
weiteren Untergruppen der Buchhaltung gewährleistet ist. Somit kann man eingebuchte
Belege mit dieser technischen Ausstattung nicht mehr abändern bzw. es besteht auch keine
Möglichkeit, freigegebene Buchungen zu entfernen. Letztlich werden mit der Anbindung an
Microsoft Power BI Analysen von Management- oder Kostenstellenberichten erstellt.
Innerhalb der Kreditorenbuchhaltung besteht darüber hinaus die Option, Wiederkehrende
Rechnungen, je nach Frequenz und zeitlichen Umfang, festzulegen. Generell können
Buchhalter weitere Mitarbeiter ernennen, die befugt sind, gewisse Informationen
einzusehen.

Der Bereich der Debitorenbuchhaltung verwaltet die finanziellen Forderungen gegenüber
Kunden ebenfalls übersichtlich. Mit wichtigen Vorlagen zur Bearbeitung von regelmäßigen
monatlichen Aufwendungen wie
• Einrichtungsgebühren
• Verlängerungsgebühren
• Verbrauchsabhängigen Gebühren
• Überziehungsgebühren
• Mindestgebührenbeträgen
sind alle wichtigen Kategorien abgedeckt. Darüber hinaus ist die Generierung eines
Abrechnungsplans mit planbarem Anfangs- und Endzeitraum möglich. Letztlich zeigt die
Software auch unbezahlte Posten im Bereich des Mahnwesens automatisch an. Somit laufen
Sie nicht mehr Gefahr, Fälligkeiten zu versäumen.
Innerhalb des Zahlungsverkehrs ist durch die Software eine simple Organisation von
Portokasse und Kontostand möglich. Außerdem vereinfacht die Hinterlegung von wichtigen
Zahlungsinformationen, wie der Zahlungsart, der Kontonummer oder weiteren Stammdaten
zudem die Zahlungsabwicklung. Mit der automatischen Planung und Verwaltung von
wiederkehrenden Umsätzen Verlängerungsaktivitäten steigen die Einnahmen, indem
Vertragsverlängerungen automatisch stattfinden.
Bei der Bearbeitung von Anlagenbuchhaltungen ist nicht nur eine Erstellung mehrerer
Abschreibungsbücher für Steuer- und Berichtszwecke möglich, sondern auch die Kontrolle
diverser Besitzarten, inklusive von Eigentum, Pacht- und Mietverträgen. Bei der
Zusammensetzung von Anlageklassen, um Wirtschaftsgüter zu gruppieren, findet weiterhin
eine Vereinfachung der Arbeit statt.

Cloud-Software neu und effektiv

Die Betrachtung der verschiedenen Buchhaltungsfunktionen zeigt, dass die Arbeit mit der
Software in mehr als nur einem Punkt von Vorteil ist. Bei all der Planung bezüglich eines
Start-Ups sollte langfristig an die Integration einer schnellen und sicheren Buchhaltung
gedacht werden, damit dem jungen Unternehmen keine Fehler passieren, die eigentlich
vermeidbar gewesen wären. Das alte Bild eines Büros mit Bergen voller Papier und Wänden
zugestellt mit Ordnern gehört der Vergangenheit an. In der Cloud werden alle essenziellen
Bilanzen archiviert. Die Automatisierung sorgt für eine schnellere Bearbeitung und somit
haben die Mitarbeiter mehr Zeit. Wichtig bei der Buchhaltung ist auch, dass die
Sachbearbeiter zu jederzeit die aktuellen Gesetze berücksichtigen. Durch die regelmäßigen
Updates innerhalb der Software sind die gesetzlichen Vorgaben immer auf dem neuesten
Stand.
Als abschließend wichtigster Vorteil der Cloud-basierten Buchhaltung sei erwähnt, dass ein
Zugriff auf diese zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich ist. Es ist lediglich ein
Internetzugang notwendig, sodass mit wenigen Klickst die Arbeit mit der Buchhaltung
beginnen kann.

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG
Galad Portfolio Management GmbH
Amselstraße 6
85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Handelsregister: HRB 255348
Registergericht: München
Vertreten durch:
Christoph Engelhardt

USt-ID: DE328767118

Kontakt

Telefon: 015772681614
E-Mail: portfolio@galadgruppe.de

Verbraucherstreitbeilegung/Universalschlichtungsstelle

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei
Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Quelle: eRecht24

firma.de startet eigenen Working Space in Berlin

firma.de, der führende One-Stop-Shop für Firmengründungen in Deutschland, fördert ausgewählte Gründerteams künftig mit einem kostenlosen Arbeitsplatz in Berlin Mitte. Um sich noch stärker für Gründer zu engagieren, startet der One-Stop-Shop für eine schnelle und bürokratielose Firmengründung im März einen eigenen firma.de Space. Damit bietet firma.de ausgewählten Startups die Möglichkeit, in der Gründungs- oder Wachstumsphase Kosten zu sparen und sich kostenlos in einem großzügigen Working Space in Berlin Mitte einzurichten. Einzige Voraussetzung für den Einzug in den Working Space ist die verbindliche Buchung der firma.de-Pakete Buchhaltung und Jahresabschluss. Gründerteams können sich ab sofort unter space.firma.de bewerben.

Neben einem kostenlosen Working Space im Herzen Berlins bietet firma.de den Teams einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Rechts- und Steuerberatung sowie Unternehmerwissen aus über 5.000 Firmengründungen. Das firma.de-Team sitzt in unmittelbarer Nähe und ist für die Gründer ansprechbar. Ob Brainstorming im Team, Ausgangspunkt für Networking oder ruhiges Arbeiten – der firma.de Space bietet viele Möglichkeiten. Zudem sind regelmäßige Events rund um die Themen Recht, Steuern und Entrepreneurship geplant – und das auch für externe Teilnehmer.

„Unser Ziel ist es, den Take-off für Gründer so einfach wie möglich zu gestalten. In der Anfangsphase habe ich als Gründer selbst nach dem passenden Raum gesucht, um mit meinen Kollegen fokussiert zu arbeiten – statt Café und Garage wäre mir ein Büro wie der firma.de Space lieber gewesen“, sagt firma.de-Gründer Christian Manthey. „Deutschlands berüchtigter Bürokratiedschungel macht den Start für Gründer unübersichtlich und kompliziert. In unserem neuen Space helfe ich bei der Orientierung und versuche, ein toller Gastgeber zu sein”, sagt firma.de-CTO Christian Kedzierski, der die Auswahl der Bewerber verantwortet.

Für den Start des firma.de Space ab März 2018 werden fünf Startups mit Wachstumspotential gesucht. Das Angebot des firma.de Space richtet sich an Startups aller Branchen und ist auf eine Dauer von drei Monaten ausgelegt. Weitere Informationen zum firma.de-Space und zu den Anforderungen:
firma.de/magazin/durchstarten-mit-dem-firma-de-space-in-berlin

Kontakt für Rückfragen

CTO – Vorstand
Christian Kedzierski
+49 30 2201242 74
ck@firma.de

 

User Generated Content: Drei Wege zur effektiven Neukundengewinnung

User Generated Content: Drei Wege zur effektiven Neukundengewinnung

Authentisch, ehrlich und für Unternehmen oft kostengünstig: Mit User Generated Content haben Unternehmen die Möglichkeit, Kunden nachhaltig und effizient an sich zu binden. Die Möglichkeiten, wie und wo Nutzer Inhalte erstellen und platzieren, sind dabei recht umfangreich. Wie Unternehmen User Generated Content generieren können, hat Cecil von Croÿ, Gründer und Geschäftsführer von PrintPeter – einem Experten für die Bindung vor allem junger Kunden – zusammengefasst.

Eigene Texte schreiben, Videos drehen, Podcasts aufnehmen: Spätestens mit dem Siegeszug der Social-Media-Plattformen können Nutzer selbst zu Produzenten ihrer eigenen Inhalte werden. Inzwischen haben auch Unternehmen diesen Trend für sich entdeckt und nutzen die Produktionsfreudigkeit vor allem junger und im Netz aktiver Nutzer, um Marken zu etablieren, neue Kunden zu gewinnen und bisherige zu begeistern. User Generated Content lautet das Stichwort. Cecil von Croÿ, Gründer und Geschäftsführer von PrintPeter, erklärt, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um diesen Trend nachhaltig für sich zu nutzen.

Variante 1: Bewertungsmöglichkeiten schaffen

Wohl kaum eine Marketingmaßnahme ist so effektiv wie die klassische Empfehlung von Nutzer zu Nutzer. Wer weiß, dass andere Konsumenten von einem Produkt oder einer Dienstleistung ins Schwärmen geraten, wird nachweislich seine Kaufentscheidungen danach ausrichten. Ganz ohne große Budgetaufwendungen ist es daher für Unternehmen sinnvoll, Bewertungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch wenn aus Furcht vor Shitstorms und Negativkommentaren so manches Unternehmen vor diesem Schritt zögert, überwiegen doch klar die Vorteile. Keine Broschüre, Website und kein Werbespot, die allesamt von professionellen Textern erstellt wurden, vermag die Authentizität zu kopieren, die in einer ehrlichen Nutzermeinung steckt. Allerdings gilt hier insbesondere die Maxime: Wer als Unternehmen die Beiträge der Nutzer zu stark zensiert oder verändert, macht sich unglaubwürdig und könnte Verbraucher abschrecken.

Variante 2: Best-of und Gewinnspiele anbieten

Egal ob die Kreissparkasse ihre Kunden bittet, Spartipps einzuschicken, oder ob der Bohrmaschinenhersteller die Kunden auffordert, Videos mit ihren Bauprojekten aufzunehmen: Die Möglichkeiten von User Generated Content kennen kaum Grenzen. Bei dieser zweiten Variante greift ein Unternehmen einfach auf eine bestehende digitale Infrastruktur zurück und nutzt beispielsweise Facebook oder YouTube, um mit den Verbrauchern zu interagieren und ihnen durch die sozialen Netzwerke eine Veröffentlichungsplattform zu bieten.

Der Grundgedanke ist dabei entsprechend einfach: Das Unternehmen ruft die Nutzer dazu auf, Inhalte in Verbindung zu dem Unternehmen zu erstellen. So könnte ein Pfannenhersteller dazu auffordern, leckere Pfannenrezepte auf Social Media-Kanälen zu posten oder eine Krankenversicherung bittet, Tipps für die Gesundheit einzuschicken. Am besten funktionieren diese Aufrufe in Verbindung mit einem Gewinnspiel, sodass der Anreiz zum Mitmachen entsprechend groß ist. In jedem Fall ist es immer sinnvoll, dass das Unternehmen ein Best of erstellt, Gewinner kürt und diese dann veröffentlicht oder auf eine offene Plattform zurückgreift, auf der die User ihre Inhalte direkt publizieren können. In vielen Fällen sind Aufmerksamkeit, Likes oder ein Gewinnspiel die Währung, mit der sich die Nutzer am stärksten motivieren lassen.

Variante 3: Eine eigene Plattform bieten

Je nach Wirtschaftszweig, in dem sich das Unternehmen bewegt, besteht auch die Möglichkeit, selbst eine Plattform für User Generated Content zu bieten. Ein Küchengerätehersteller kann beispielsweise eine Plattform erstellen, auf der sich die Nutzer über Rezeptideen austauschen. Das kann in Form eines Blogs oder Forums geschehen, Möglichkeiten gibt es viele. Unternehmen sollten allerdings beachten, dass mit steigender Nutzerzahl auch der Traffic wächst und dementsprechende Serverleistungen bereitgestellt werden müssen. Insbesondere Videos und Bilder erfreuen sich höchster Beliebtheit, benötigen aber weitaus größere Kapazitäten als reine Textplattformen. Darum sollten sich Unternehmen diesen Schritt gut überlegen. Wer sich dann allerdings als Plattform für User Generated Content etabliert hat, kann mit einer sehr treuen und kauffreudigen Kundschaft rechnen, die dann aus eigenem Antrieb als Markenbotschafter die Reichweite eines Produkts oder einer Marke erhöht.

Fazit

User Generated Content ist ein Trend, der aus dem Marketing des digitalen Zeitalters nicht mehr wegzudenken ist. „Um User Generated Content zu nutzen, müssen Unternehmen meistens nicht einmal eine Plattform neu erstellen. Sie können auch die bestehenden sozialen Netzwerke als Publishing-Plattformen für Gewinnspiele oder andere Wettbewerbe einsetzen“, so Cecil von Croÿ, Gründer und Geschäftsführer des Startups PrintPeter. Auch wer eine Bewertungs- und Kommentarfunktion einfügt, kann mit mittlerem Aufwand die Beziehung zu Kunden stärken. Von Croÿ: „Natürlich kann ein Unternehmen auch ganz neue Wege gehen und eine eigene Plattform aufbauen. In jedem Fall ist User Generated Content für alle eine Win-Win-Situation: für die Unternehmen, weil sie eine starke Kundenbeziehung aufbauen, aber auch für die Kunden, weil es einfach Spaß macht, selbst Inhalte zu generieren.“

Über PrintPeter

PrintPeter ermöglicht es immatrikulierten Studenten in Deutschland, ihre Lernunterlagen kostenlos zu drucken. Der Druck wird durch Unternehmen finanziert, die zielgruppenrelevante Werbung, Gewinnspiele, Produkt- und Unternehmensinformationen auf den Unterlagen platzieren. Neben dieser kostenlosen Druckvariante bietet PrintPeter auch eine werbefreie Variante an, mit der Studenten zu sehr günstigen Preise drucken können. Ein Premiumdruck, der das hochwertige Drucken von Abschlussarbeiten ermöglicht, rundet das Portfolio ab. Seit Mai 2017 haben Studenten in Österreich und der Schweiz unter der Domain printpeter.org Zugang zu den werbefreien Drucken.

10 Gründe für ein Erklärvideo für Startups

10 Gründe für ein Erklärvideo für Startups

Aktuell bewegt sich viel in der Welt des Online Marketings. Nicht nur die Google Algorithmen werden stetig optimiert, sondern auch die Gewohnheiten der Anwender ändern sich rasant. Erst seit 10 Jahren nutzen wir Smartphones, der Facebook Werbeumsatz hat sich von 2010 zu 2016 vervierzehnfacht. Der User ist immer mehr einer Reizüberflutung ausgesetzt und so verwundert es nicht, dass sich die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 12 Sekunden (2000) auf 8 Sekunden reduziert hat (2013). Das heißt für Werbetreibende, dass sie immer mehr Informationen in immer weniger Zeit unterbringen müssen und diese auch immer attraktiver für den User gestalten müssen. Gerade für Startups ist das eine große Herausforderung, da diese oftmals innovative neue Ideen haben, welche erklärt werden wollen, jedoch auf übersättigte User stoßen. (mehr …)

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