Deshalb braucht Ihr Start-Up digitale Personalakten

Deshalb braucht Ihr Start-Up digitale Personalakten

Sie kennen doch sicherlich alle die Szenen von undurchsichtigen, platzeinnehmenden und
schwer zu bearbeitenden Personalakten. Wenn Sie Ihrem Start-Up all dieses Chaos ersparen wollen, sollten Sie sich ernsthafte Gedanken über das Anschaffen von digitalen Personalakten machen.

Warum vom Papier wegkommen?

Warum sollten Sie also ein lang bewährtes Medium wie Papier gegen etwas völlig Neues austauschen?

Komplizierte Sortierung
Die Nutzung von Papier bringt viele Probleme mit sich. Auch wenn alle Akten gut gelagert
und sortiert sind, kann es trotzdem recht lange dauern, das passende Dokument zu finden.
Besonders bei regelmäßigen kleineren Eintragungen kann einem die Sucherei der Akten zu einem unnötigen und lästigen Problem werden.

Viel Aufwand für kleine Einträge
Besonders regelmäßige Einträge, welche immer wieder den im Endeffekt gleichen Inhalt haben, können sehr lästig sein, da die Zeit währenddessen unnötig verschwendet wird und andere, wichtigere Sachen eventuell auf der Strecke bleiben.

Inflexibilität
Da die meisten Akten bloß einmal vorhanden sind, kann die Einsicht von Akten sehr unflexibel sein, weil niemals zwei oder mehr Personen zur gleichen Zeit Einsicht in die gleiche Akte haben können.

Platzprobleme
Zudem ist die analoge Aktenspeicherung platzraubend, was vor allen Dingen auf lange Sicht
zu einem sehr großen Problem werden kann.

Abfall
Zu guter Letzt bedeutet viel Papier auch viel Abfall, welcher von vornerein hätte vermieden
werden können. Der Abfall betrifft Ihr Start-Up sehr wahrscheinlich nicht direkt, jedoch den
Rest der Umwelt, welche durch die großen Müllmengen weltweit verschmutzt wird.

Deshalb digitale Personalakten anschaffen

Dank der Digitalisierung sind digitale Personalakten bereits weit verbreitet und werden
häufig bei anderen Unternehmen genutzt. Ein beliebter Anbieter derartiger Softwarelösungen ist zum Beispiel Haufe.

Leichtes Sortieren
Durch die digitalen Personalakten müssen Sie sich keine Sorgen mehr um das Sortieren von
Akten machen, geschweige denn um das endlose Suchen und Herauskramen dieser. Ihre Akten können beispielsweise von einem selbst erstellten Sortiersystem in die richtigen digitalen Ordner und Speicherplätze gelagert werden. So müssen Sie sich schonmal keine Sorgen mehr um das Sortieren von Akten machen.

Einfaches Finden von Akten
Auch das Heraussuchen der Akten wird zu einer Leichtigkeit, da Sie, zusätzlich zu den
fehlerlos gespeicherten Daten, bloß ein paar Mausklicks von der gewünschten Akte entfernt
sind, was in Kombination mit der Sortierung eine große Menge Zeit einspart.

Gleichzeitiges Bearbeiten derselben Akte
Hinzu kommt, dass Sie, von welchem Gerät auch immer, solange es dazu berechtigt ist, auf diese Akten zugreifen können. Also auch wenn mehrere Personen gleichzeitig auf dasselbe Dokument zurückgreifen wollen, stellt das kein Problem dar.

Keine Platzprobleme
Dank der digitalen Speicherung der Akten erledigt sich auch das Platzproblem von selbst. Denn aufgrund unserer heutigen Technologien kriegen wir alle Akten, welche in analoger Form normalerweise ganze Räume ausfüllen würden, auf vergleichsweise sehr kleinen Computern untergebracht.

Kein Abfall
Durch die Digitalisierung der Akten entsteht zudem kaum noch Müll, da Akten einfach gelöscht werden können, ohne irgendeine Art von Abfall zu produzieren.

Hohe Transparenz
Aufgrund der hohen Transparenz der digitalen Akten können die Führungskräfte die Personalakten der Mitarbeiter viel besser einsehen. Dies macht die Bewertung von Mitarbeitern sowie das Organisieren von Arbeiten sehr leicht.

Fazit
Aufgrund der hohen Transparenz und der vielen unkomplizierten, nahtlosen Vorgänge kann man Start-Ups nur zu einem System für digitale Personalakten raten, da Einiges an Zeit, Platz, und Aufwand eingespart wird.

Der Weg zum effizienten Meeting

Der Weg zum effizienten Meeting

Wenn in einigen Monaten auf die Folgen, Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Corona-Krise geblickt wird, werden auch die Unternehmen in Deutschland mit Sicherheit das eine oder andere Konzept hinterfragen. Die Lockdowns und das Homeoffice haben beispielsweise enthüllt, dass in vielen Firmen eine Meeting-Kultur herrscht oder herrschte, die nur sehr wenig mit Effizienz zu tun hatte. Da haben manche Kollegen den gesamten Tag des Home Office in Zoom Calls und anderen Meetings verbracht und am Ende wurde deutlich, dass man nur wenig geschafft hat. Es gibt bereits jetzt viele Überlegungen, wie eben diese Kultur der Meetings und Besprechungen effizienter gestaltet werden kann – damit man sich wieder mehr auf die eigentliche Arbeit konzentriert.

Meetingkultur der Start-Ups – ein Weg für alle?

Es ist keine Entwicklung der Coronazeit, dass Meetings und Besprechungen von vielen Mitarbeitern und Kollegen eher kritisch gesehen wurden. Nicht umsonst galt hier stets, dass man die Konzentration nach einigen Minuten ohnehin verliert und dass es selten das eine Ergebnis gibt, das die investierte Zeit rechtfertigen würde. Das liegt aber auch daran, dass viele der Meetings eben nicht so effizient abgehalten werden, wie es sein kann. Es sollten sich daher immer einige Fragen gestellt werden, bevor eine solche Besprechung einberufen wird:

  • Sind alle Beteiligten bei diesem Meeting wirklich nötig?
  • Gibt es eine klare Fragestellung für die Besprechung?
  • Werden am Ende Ziele definiert, die aus der Besprechung entstehen?
  • Wie wichtig sind die Informationen für abwesende Personen?

Es kann durchaus Sinn machen, eine entsprechende Besprechung im kleinen Rahmen zu halten. Wenn eine Person nicht unbedingt beim Zoom-Meeting dabei sein muss, weil sie nicht unbedingt etwas wichtiges beizutragen hat, kann sie die Ergebnisse auch später nachlesen. Dabei hilft beispielsweise eine automatische Transkriptions Software. Diese schneidet das Meeting mit und erlaubt es später, die gesprochenen Inhalte zu Papier zu bringen. Dann kann jeder die Inhalte nachlesen. Das hilft auch dabei, die entsprechenden Ziele noch einmal klar heraus zu arbeiten und die entsprechenden Ziele zu definieren.

Die richtigen Tools und die richtige Balance

Natürlich sind Besprechungen nicht per se eine schlechte Idee. Eine gute Kommunikation sollte es in jedem Unternehmen geben und gerade bei der Planung und Ausführung von Projekten, ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter auf dem gleichen Stand ist. Allerdings gibt es gerade heute verschiedenste Alternativen, die das klassische Meeting ersetzen können. Collaboration Plattformen, in denen Inhalte und Ziele geteilt werden sind dafür ein Beispiel. Sie sind die perfekte Ergänzung zu einem festen Meeting pro Woche oder pro Monat. Auch die Quickfire-Runden, also Meetings in einer eher schnellen Atmosphäre, ohne lange und ausufernde Redebeiträge sind eine Möglichkeit, wie die Besprechungen effizienter gestaltet werden können.

Auch hier könnte externe Beratung der richtige Weg sein. Verschiedene Experten kümmern sich darum, die Kommunikation in Unternehmen zu verbessern und neue Wege aufzuzeigen, wie diese effektiv gestaltet werden kann. Ein solcher Kurs kann nicht nur aufzeigen, wo es noch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt, sondern somit auch langfristig die Produktivität und die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter steigern.

Worauf Online-Händler beim Versand achten sollten

Der richtige Umgang mit dem Versand ist ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor beim Online-Handel. Mit den Lieferkosten steht und fällt oft, ob der Kunde am Ball bleibt oder abspringt.

Was so viele Kunden in die Arme von E-Commerce-Riesen wie Amazon oder Otto treibt, sind nicht zuletzt unschlagbare Versandkosten und Lieferzeiten. Kleinere Online-Händler können da meist nicht mithalten – zumindest preislich.

Abbrüche durch (zu hohe) Versandkosten

E-Commerce-Treibende haben natürlich ein Interesse daran, die Kosten für das Kommissionieren oder Zusammenstellen der Ware, für das Verpacken, den Versand und mögliche Retouren so niedrig wie möglich zu halten. Der Online-Kunde möchte möglichst wenig für die Zustellung bezahlen und die Ware bei Nichtgefallen problemlos wieder zurücksenden. Da treffen scheinbar zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander.

Wie eine Studie der Wharton (Business) School der University of Pennsylvania Ende 2013 gezeigt hat, haben damals 61 Prozent der Online-Shopper ihren Weihnachtseinkauf abgebrochen, wenn der Versand etwas gekostet hat. Andererseits waren 30 Prozent der befragten Kunden bereit, sogar etwas mehr auszugeben, wenn der Versand kostenlos war. Das sollte zu denken geben.

Lilibeth Lausin, Marketingmanagerin von Heroic Search mit Sitz in Dallas, Texas, kennt die Wharton-Studie, weist aber darauf hin, dass Europäer und gerade Deutsche meist abbrechen, weil sie einfach abgelenkt werden. Sie wertet das als Zeichen, dass die meisten europäischen E-Tailer ihre Abmelde- und Versandpraktiken schon optimiert haben. Denn offenbar fahren sie gut mit dem Online-Handel.

Lieferkonditionen abstecken

Der Trick besteht für sie darin, einen „immensen Wert zu den günstigsten Kosten“ anzubieten. Sie zitiert dabei aus der „Future of Retails 2016“-Studie der Chicagoer PR- und digitalen Marketingagentur Walker Sands, wonach neun von zehn Kunden sagten, dass die kostenlose Lieferung für sie der oberste Anreiz beim Online-Shoppen sei. Aus dem Grund komme es darauf an, nach Wegen zu suchen, um den Versand kostenlos oder so günstig wie möglich zu machen.

In Deutschland legt Lausin nahe, sich zunächst bei führenden Logistikunternehmen DHL und DB Schenker nach Lieferkonditionen zu erkundigen. Der Landweg ist natürlich meist günstiger als Luftfracht.

Vergleichsplattformen zu Rate ziehen

Lieferdienst-Vergleichsplattformen wie der PAYMILL-Partner Simplelogistik können dabei unterstützen, die günstigste Lösung zu finden. Der deutsche Service richtet sich sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden. Man gibt dort das Absende- und Zielland sowie die Maße und das Gewicht des zu versendenden Pakets ein und klickt dann auf „Berechnen“, um Angebote verschiedener Dienstleister zu erhalten. Auswahlkriterien können dabei nicht nur der Preis, sondern auch die Lieferzeit und die Höhe der Versicherungssumme sein. Beim Paketversand ist auch die Sendungsverfolgung enthalten. Es besteht ferner die Möglichkeit, dass die Ware ohne Empfänger abgestellt oder mit Terminankündigung zugestellt wird. Als Zahlungsmöglichkeiten bietet Simplelogistik zusammen mit PAYMILL unter anderem auch Sofort mit TÜV-zertifizierter und SSL-verschlüsselter Direktanweisung an (siehe „verlässliche Zahlungsdienste“).

Ferner empfiehlt Lausin auch die Nutzung von Multi-Carrier-Plattformen wie ShipStation für den Online-Versand und die Auftragsabwicklung. Die Lösung lässt sich als Add-on mühelos in Shopify integrieren und bietet unter anderem die Möglichkeit, Bestellungen zusammenzuführen und Hunderte von Adressetiketten verschiedener Lieferservices gleichzeitig zu erstellen. Shopify ist mit über 500.000 Händlern und einer Million aktiven Nutzern weltweit die führende Plattform zum Erstellen von Online-Shops.

Verlässliche Zahlungsdienste wählen

Interessanterweise ist der Mietshop-Service noch nicht auf Deutsch verfügbar, obwohl zwei der Gründer des kanadischen Unternehmens in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. PAYMILL gehört übrigens zu den Partnern für die Zahlungsabwicklung in Europa, so auch für den Direktzahlungsweisungsservice Sofort.

Der IT-Experte Bruce Wahl hat in einem im PAYMILL Blog erschienenen Technivorz-Beitrag darauf hingewiesen, dass es beim grenzüberschreitenden Online-Handel wichtig ist, sich gegen die wachsenden Betrugsfälle zu wappnen. Es sollten daher keine Bestellungen aufgenommen werden, wenn sich das angegebene PayPal-Konto nicht bestätigen lässt. Kreditkarteninformationen sollten auch immer doppelt überprüft werden.

Außerdem rät Wahl, Informationen einzuholen, in welchen Ländern E-Commerce-Betrug sehr geläufig ist und wie die Behörden mit den Betrügern (englisch: scammers) verfahren. Die Services von Unternehmen wie Kount und Riskified, die sich auf das Monitoring und die Abwehr von Betrügereien im E-Commerce spezialisiert haben, seien zwar nicht günstig, können aber lohnenswert sein, so der IT-Experte.

Fachliche Unterstützung bei Außenhandel

Große Unternehmen haben ihre eigenen Zollagenten, Schiffs- oder Frachtmakler. Für kleinere Online-Händler, die ins Ausland liefern, kann es aber sinnvoll sein, sich an einen solchen Dienstleister zu wenden.

Der Zollagent (englisch: customs broker) hilft zum Beispiel bei der Abwicklung von Zollerklärungen, berät aber meist auch in Logistik- und Außenhandelsfragen. Ein Suchbegriff kann auch Außenhandelsmanagement sein. Solche Dienste handeln bei großen Volumina oft auch günstigere Konditionen aus. Große Online-Häuser haben dafür eine eigene Abteilung.

What would Amazon do (WWAD)?

Das ist derzeit die Frage, die sich viele Online-Händler stellen. Das Modell des neuen Lieferservice Amazon Pantry mit Gratis-Standardversand beim Kauf von vier ausgewählten Artikeln, so das aktuelle Aktionsangebot, würde andere Händler schnell in die Knie zwingen, lohnt sich aber für den Versandriesen, weil es die Markenbekanntschaft und den Marktanteil erhöht. Das gilt auch für Pantry in Verbindung mit Amazon Prime für monatlich 7,99 Euro, in dem auch andere Dienste wie kostenloses oder vergünstigtes Prime Video, Prime Music und Premiumversand enthalten sind.

Zudem setzt Amazon darauf, dass Lieferkonditionen an bestimmte Bedingungen wie die Prime-Mitgliedschaft oder an ein bestimmtes Umsatzvolumen geknüpft sind. Waren ab einem Bestellwert von 29 Euro werden laut Amazon beim Standardversand in der Regel kostenlos versandt.

Unternehmensgründung in Hong Kong

Wer dauerhaft erfolgreich mit einem Onlineshop sein will, der denkt über Kurz oder Lang darüber nach, ob er seine Produkte eventuell in einem anderen Land produzieren lassen sollte. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der Volksrepublik China für den deutschen Außenhandel, ist eine Unternehmensgründung in Hong Kong für Unternehmen mit Lieferwegen aus der oder in die VR China von Interesse.

Für Hong Kong sprechen in diesem Zusammenhang einige Argumente:

  • Räumliche Nähe zur VR China, zu deren Territorium Hong Kong gehört
  • Die noch heute fortbestehenden Prägungen durch die koloniale Geschichte Hong Kongs, die es erleichtert die kulturellen Unterschiede zwischen Europa und der VR China zu überbrücken
  • Der Status Hong Kongs als Sonderverwaltungszone erleichtert so manchen Behördengang

All diese Argumente sind, bei entsprechender Ausrichtung des eigenen Unternehmens – z.B. wenn man seine Produkte in der VR China herstellen will – gute Gründe. Durch die Herstellung eigener Produkte (in der VR China) können Kosten gespart und damit die Margen erhöht werden. Außerdem kann man durch das Einführen größerer Mengen des Produktes die Versandkosten pro Einheit drücken, was wieder die Margen erhöht. Wenn man die gekauften Produkte dann einem Fullfilmentprovider in Deutschland übergibt, kann man wiederum die langen Lieferzeiten dramatisch verkürzen und so die Kundenzufriedenheit steigern.

Versand ab wann kostenlos?

Auch viele kleinere Online-Shops haben verstanden, dass der kostenfreie Versand bei einem Warenwert von 30 bis 60 Euro zu verschmerzen ist, weil sie die Kosten dadurch kompensieren, dass ihnen die Kundschaft nicht abspringt. Lausin erwähnt in dem Zusammenhang den Lebensmittellieferservice Get Grocery, der in Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden bei einem Warenwert ab 49 Euro kostenlos versendet.

Viele Online-Modehäuser wie About You bieten sogar generell einen kostenlosen Versand und Rückversand an, preisen das aber ein. Denn die eingangs genannte Wharton-Studie mag zwar nicht eins zu eins auf Deutschland übertragbar sein, aber dennoch ist davon auszugehen, dass auch hier viele Konsumenten lieber etwas mehr ausgeben, wenn der Versand auch bei kurzen Lieferzeiten möglichst kostenfrei ist.

Kundenärger bei Nichtzustellbarkeit vermeiden

Bei der Wahl des Logistikunternehmens ist übrigens darauf zu achten, was mit Lieferungen geschehen soll, wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Das gilt natürlich besonders für Lebensmittel.

Manche Paketdienste legen die Lieferung in Mehrfamilienhäusern nach vorheriger Absprache direkt vor der Tür ab oder vertrauen sie Nachbarn an, andere haben die strikte Politik, dass die Ware bei Nichtzustellung in einem nahegelegenen Paketshop oder in der Zentrale abgegebenen werden muss.

Wenn die zentrale Stelle wie bei manchen Zustelldiensten weit weg ist, werden die Kunden nur unnötig verärgert. Paketshops wie die von DHL, Hermes, GLS, DPD und UPS sollten aus demselben Grund auch möglichst in der Nähe des Kunden liegen und ohne große Anfahrwege erreichbar sein.

Das Abstellen vor der Tür oder das Abgeben in einer Paketstation ist immer eine Gratwanderung zwischen flexibler und diebstahlsicherer Zustellung. Daher kann es auch sinnvoll sein, den Kunden die Möglichkeit anzubieten, selbst zu entscheiden, was mit der Lieferung bei Nichtzustellbarkeit geschehen soll. Bei manchen Online-Versandhäusern kann man zum Beispiel einen oder mehrere Nachbarn als vorübergehende Lieferadresse angeben.

Merchandise mal anders: schicke Transporttaschen von Halfar

Merchandise mal anders: schicke Transporttaschen von Halfar

Sie haben vor Kurzem ein Start-up gegründet und möchten nun Werbemaßnahmen ergreifen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie. Hier erhalten Sie zahlreiche Informationen rund um die Transporttaschen von Halfar.

Allgemeines

Halfar ist ein Taschenproduzent, der Taschen mit hochwertigen Materialien und Designs produziert. Der Anbieter achtet speziell auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der hergestellten Produkte. Aufgrund der vorhandenen Transport- und Werbetaschen greifen junge Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Selbstständige auf Halfar zurück. Transporttaschen sind speziell, funktional und individuell. Die Transporttasche kann dem Produkt einen zusätzlichen Nutzen bieten. Durch individuell abgestimmte Lösungen können mehr Sichtbarkeit, Sicherheit, Organisation, Tragekomfort und Mobilität gewährleistet werden.

Wo werden diese Taschen eingesetzt?

Transporttaschen können maßgeschneidert und somit den spezifischen Anforderungen gerecht werden. Die meisten Kunden haben eine gewisse Vorstellung von der Tasche. Sie sollte ein Produkt transportieren können. Für diesen Wunsch gibt es keine Standardlösung. Dies stellt aber kein Problem dar, da Halfar ein Spezialist für Transporttaschen ist.

Häufig werden die Taschen in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Medizintechnik
  • Einsatzkräfte
  • verarbeitende Industrie
  • Präsentation und Planung
  • Mess- und Regeltechnik
  • Pharma
  • Automobilindustrie
  • Elektroindustrie

Wie wird eine Transporttasche von Halfar hergestellt?

Der erste Schritt ist die Analyse. Während eines gemeinsamen Gesprächs mit dem Kunden oder der Kundin werden die Erwartungen aufgezeichnet. Es stehen stets die Bedürfnisse der Interessenten im Vordergrund. Auf diese Informationen wird die Konzeption der Transporttasche aufgebaut. Es ist sehr wichtig, dass die Planer und Planerinnen über ausreichend Hintergrundwissen verfügen. Im zweiten Schritt geht es um das Konzept und das Design. Es stehen die Fragen im Vordergrund, wie die Tasche aussehen könnte, wie sie innen konfiguriert und wie sie bemessen sein soll. In der Konzeptphase werden die Anforderungen der Käufer und Käuferinnen praktisch umgesetzt. Damit der Kunde oder die Kundin in der Designphase Einfluss nehmen kann, werden vorab Visualisierungen bereitgestellt. Die Veredelungstechniken werden im eigenen Haus ausgeführt. Im letzten Schritt befasst sich Halfar mit Mustern und Prototypen. Mithilfe der Vorlage können viele allgemeine und auch spezielle Anfragen beantwortet werden.

Die häufigsten Fragen sind:

1.) Passen die Produkte in die Transporttasche?
2.) Können die Artikel komfortabel entnommen werden?
3.) Bietet die Tasche ausreichend Stauraum?
4.) Ist die Handhabung der Transporttasche intuitiv?
5.) Erfüllt die Tasche ihren Zweck?

Die Käufer und Käuferinnen können selbst entscheiden, ob die Transporttasche umgestaltet werden sollte. Sollten Sie sich als Kunde oder Kundin nicht sicher sein, wird ein weiteres Muster produziert. Wenn die Abstimmung erfolgreich gewesen ist und der Prototyp freigegeben wurde, wird die Tasche gefertigt.

Das Material der Transporttasche

Je nachdem, wo die Transporttasche eingesetzt wird, muss beim Werkstoff auch auf gesetzliche Bestimmungen geachtet werden. Allgemein betrachtet, bietet Halfar eine große Anzahl an Textilien an, unter denen die Kunden und Kundinnen wählen können. Es sind die gängigen Materialien wie Baumwolle, Lastwagenplane, Nylon und Polyester verfügbar. Darüber hinaus wird ein Spezialmaterial angeboten.

Die Logoaufbringung bei Transporttaschen

Mit einem Namenszug oder einem Logo kann die Tasche zum einen leichter wiedererkannt werden und zum anderen marketingtechnisch besser geeignet sein. Sie können als Kunde zwischen Metallemblem, Transferdruck, Digitaldruck, Stickerei und dem klassischen Siebdruck auswählen. Umso früher die Thematik besprochen wird, desto optimaler ist es.

Mit welcher Lieferzeit muss ich rechnen?

Allgemein betrachtet, muss erwähnt werden, dass der Lieferzeitpunkt davon abhängt, ob Sie eine Tasche speziell anfertigen lassen oder nicht. Darüber hinaus sind die Lieferzeiten von der Bestellmenge, der Komplexität der Produktion sowie dem Umfang des Managements abhängig. Sie kommen aus Europa? Dann können Sie mit einer Lieferzeit zwischen vier und acht Wochen nach der Freigabe rechnen. Sollten Sie aus Asien kommen, müssen Sie die doppelte Zeit einkalkulieren.

Wie läuft der Prozess der Freigabe ab?

Wie bereits erwähnt, wird den Kunden und Kundinnen eine Visualisierung der Tasche inklusive Werbeanbringung oder Logo bereitgestellt. Dies erfolgt unverbindlich und soll Ihnen die Entscheidung erleichtern. Sollten Sie sich für einen Auftrag entscheiden, wird ein Ausfallmuster gefertigt. Die Herstellung dieses Musters benötigt Zeit. Je nach Produktionsland muss mit ein bis zwei Wochen gerechnet werden.

Welche Pluspunkte bringt die Transporttasche meiner unternehmerischen Tätigkeit?

Je nachdem, um welche Tasche es sich handelt, können unterschiedliche Vorteile entstehen. Bei einer Transporttasche für Kleidung ist der größte Pluspunkt darin zu finden, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Ihre Outfits knitterfrei transportieren können. Viele Transporttaschen weisen einen Kleiderbügel auf, damit die Klamotten besser befördert werden können. Ein weiterer Vorteil der Transporttasche liegt darin, dass sie aus weichem Material besteht und gefaltet werden kann. Aufgrund dessen kann sie als Handgepäck mit in das Flugzeug genommen werden. Das Material der Tasche kann Vorteile mitbringen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es fett- und wasserdicht ist. Umso besser die Transporttasche ist, desto öfter wird sie verwendet werden. Häufige Benutzungen bieten dem Start-up ein hohes Maß an Werbung.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass es sich bei Halfar um einen sehr interessanten Anbieter handelt. Junge Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Selbstständige können sich ihre eigene Werbe- oder Transporttasche herstellen lassen. Der Vorgang wird individuell angepasst und bietet somit den optimalen Werbeeinstieg für das gegründete Start-up.
Aktuelle Förderungen in der Corona-Krise und wie man eine erfolgreiche Marketingagentur aufbaut – Interview mit Benjamin Sahin von den Online Marketing Heroes

Aktuelle Förderungen in der Corona-Krise und wie man eine erfolgreiche Marketingagentur aufbaut – Interview mit Benjamin Sahin von den Online Marketing Heroes

Ich hatte vor Kurzem die Ehre mit Benjamin Sahin, dem Geschäftsführer der Online Marketing Heroes, einer Full-Service Marketing Agentur, ein Podcastinterview zu führen. Die Agentur ist spezialisiert auf den Aufbau von Online-Shops bietet aber zusätzlich Unternehmensberatung an. Entstanden ist ein interessanter Austausch über Corona-Hilfen, Marketing-Pläne für Unternehmen und wir haben Einblicke in den spannenden Werdegang von Benjamin erhalten. Das komplette Interview findest du im Endlich Selbständig! Podcast.
Übrigens: Wenn du Fragen an Benjamin hast, dann melde dich, denn es wird ein zweites Interview mit Benjamin geben, wo wir auf eure Fragen eingehen.

Christoph: Magst du uns ein bisschen erzählen, wie dein Arbeitsleben aktuell aussieht? Wie sind Aufwand, Umsatz und Profit von deinen Tätigkeiten, also Beratung, Agentur und andere Projekte aufgeteilt?

Benjamnin Sahin: Aktuell liegt der Fokus auf dem Wachstum des Bereichs Online Marketing. Dazu gehört vor allem der Bereich Consulting und dabei speziell der Bereich Förderung und Zuschüsse für Unternehmen, die von der Corona Pandemie betroffen sind.

Christoph: Kannst du uns ein bisschen mehr erzählen, welche Corona Fördermaßnahmen es aktuell gibt und was du deinen Kunden empfiehlst?

Benjamin: Es gibt in den jeweiligen Bundesländern verschiedene Förderungen. Konkret schauen wir uns den Case des Kunden an und klären Fragestellungen wie: Was ist das Problem? Was soll verbessert werden? Welche Förderung ist geeignet? Besonders beliebt sind momentan zwei Förderungen. Das ist zum einen die Förderung der Unternehmensberatung, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert wird. Gefördert werden je nach Bundesland bis zu 90% für Beratungsleistungen. Ich bin bei der BAFA akkreditiert, d.h. die Kunden, die mit mir arbeiten, können die Förderung in Anspruch nehmen. Zum anderen gibt es die Digitalisierungsförderung. Darunter fallen beispielsweise Dinge wie der Aufbau eines Online-Shops und Marketing-Maßnahmen, um den Shop bekannt zu machen. Auch die Optimierung interner Prozesse, die Erstellung von Websites mit Suchmaschinenoptimierung oder Investitionen in die IT-Sicherheit werden gefördert. Wenn Unternehmen für solche Maßnahmen Geld ausgeben, dann müssen sie in Berlin nur 50% der Kosten tragen, der Rest wird von der Landesbank Berlin übernommen. Diese Fördersumme muss nicht zurückgezahlt werden.

Christoph: Als akkreditierter Berater habt ihr von den Online Marketing Heroes die Manpower und das Know-How eure Kunden bei den Anträgen zu unterstützen. Wie funktioniert das genau?

Benjamin: Kunden, die eine BAFA-Förderung erhalten, können diese über einen bei der BAFA akkreditierten Unternehmensberater beantragen. Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir uns mit der digitalen Welt auskennen. Wir können bei Themen wie Industrie 4.0 oder Optimierung interner Prozesse unterstützen. Wir geben dabei konkrete Empfehlungen, wie Kunden unter Berücksichtigung der derzeitigen Gegebenheiten sich entwickeln können. Dabei hilft uns der Mix aus Consulting und Online Marketing.

Christoph: Was empfiehlst du Unternehmen wie beispielsweise einer Boutique, wenn sie einen Online-Shop aufbauen wollen?

Benjamin: Erst einmal definieren wir gemeinsam die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele. Neben den Zielen ist auch das Budget des Kunden, das zur Verfügung steht, entscheidend. Mit diesen Faktoren erstellen wir einen Plan, mit dem die Ziele erreicht werden können. Bei uns gibt es keine pauschalen Pläne aus der Schublade. Jeder Plan wird auf den Kunden zugeschnitten. Denn Faktoren wie die zu generierende Reichweite oder der genutzte Marketing-Channel unterscheiden sich je nach Größe des Kunden. Bei einem Schuh- und Schlüsseldienst haben wir beispielsweise eine Website mit SEO-Suchmaschinenoptimierung realisiert. Das Unternehmen hatte zwar trotz Lockdown offen, was viele Kunden aber gar nicht wussten. Außerdem haben wir die Leistungen des Unternehmens auf einer übersichtlichen B2B-Preisliste und informativen Schildern dargestellt. Mit dieser Preisliste ist das Unternehmen zu Kiosken, damit diese die Schuhe der Endkunden entgegennehmen können. Diese Maßnahme kostet wenig Geld und lässt sich einfach umsetzen, hilft aber enorm, die Reichweite zu erhöhen.

Christoph: Ich würde jetzt gerne einen ganz großen Schritt zurückmachen. Womit hast du denn angefangen, was hat den jungen Benjamin dazu gebracht, sich in dieses Abenteuer zu stürzen?

Benjamin: Als ich zu studieren anfing, war ich Promoter für Samsung TV-Geräte. Das lief für mich relativ erfolgreich. Parallel zum Studium und der Promoter-Tätigkeit habe ich mich dazu entschlossen, mich selbständig zu machen. So entstand meine erste eigene Webseite, auf der Kunden Abnehmpläne kaufen konnten. Anschließend habe ich mit einem Freund Exclusive-ID gegründet. Wir haben für Kunden personalisierte Handyhüllen erstellt. In der Zeit habe ich am meisten gelernt. Denn wir mussten Produzenten finden und mussten uns mit IT-lern auseinandersetzen, um einen Produktkonfigurator erstellen zu lassen. Wir haben dann früh begonnen, Prozesse zu digitalisieren und in Marketing zu investieren. Influencer haben für Exclusice-ID geworben, damals war das noch recht neu. Irgendwann sind dann Freunde und Familie auf mich zugekommen und wollten Unterstützung bei ähnlichen Projekten. Mein erster Kunde war mein Cousin. Irgendwann hab ich gemerkt, dass ich mehr möchte als Exclusive-ID und hab dann mit der Marketing-Agentur begonnen. Immer wieder mit Kunden neue Projekte aufzuziehen, das macht mir Spaß.

Christoph: Gab’s in deiner Zeit mit den Online Marketing Heroes auch mal Tiefpunkte?

Benjamin: Bei mir war’s der Moment als meine Hochzeit anstand. Ich hab den größten Teil des Gewinns, den ich mit Exclusive-ID gemacht habe, wieder aggressiv in Marketing-Maßnahmen investiert. Und plötzlich kamen da Kosten für die Hochzeit, die Flitterwochen, die erste eigene Wohnung auf mich zu. Das war extrem kräftezehrend. Deshalb hab ich wieder als Promoter angefangen. Der Tag war dann gut gefüllt mit Uni, Promoter-Job und Exclusive-ID, mit Hochzeit planen und der Kernsanierung der Wohnung. Rückblickend kann ich nach dieser Erfahrung jedem sagen: Du musst einfach kämpfen. Setz dir jeden Tag eine Aufgabe. Das motiviert dich immer wieder aufs Neue und dann schaffst du das auch.

Christoph: Dieser Tunnelblick nach vorne, immer einen Fuß vor den anderen zu setzen, das ist wie wenn du zum ersten Mal einen Berg hochkletterst. Erst denkst du, das kannst du nicht schaffen und irgendwann stehst du oben.

Benjamin: Wenn man an sich selbst glaubt und einen eisernen Willen hat, dann kann man jede Situation durchstehen.

Christoph: Hast du aktuell noch andere Projekte außer die Online Marketing Heroes?

Benjamin: Mir macht es Spaß, gemeinsam mit Kunden neue Produkte zu gestalten, Webseiten zu kreieren und Webshops aufzubauen. Das kann ich mit den Online Marketing Heroes bei den Kundenprojekten umsetzen. Deshalb erfüllt mich mein Job. Wenn man etwas macht, was einem Spaß mach, dann kommt der Erfolg von allein.

Christoph: Vielen Dank für das Interview und ich freue mich auf das nächste Mal.
Newsletter Subscription

Newsletter Subscription

Sign up for our newsletter to receive updates on the startup ecosystem in Berlin. 

You have Successfully Subscribed!

Pin It on Pinterest